Bolko III
Bolko III – ein Fürst und Ritter mit Schwert und Schild. Ein Hüter der Tradition zu Füßen der Burg Chojnik, deren Mauern sich noch an sein Geschlecht erinnern.
Wissenswert: Herzog Bolko III. von Schweidnitz-Jauer (1310–1368) errichtete die Burg Chojnik als Wehrburg des Riesengebirges. Der Legende nach geistert in den Mauern von Chojnik bis heute die Fürstin Kunegunda umher – der Überlieferung zufolge stürzte sie sich vom Felsen, als keiner ihrer Freier die von ihr gestellten Proben bestand.
Figurine-Autor: Marcin Znamienkiewicz (nauczyciel)
Bolko III ist das Ritter-Hirschlein vom Szlak Jelonków in Jelenia Góra und wacht in Sobieszów, am Fuße des Berges Chojnik mit seiner berühmten Burgruine. Mit Schwert und Schild verweist es auf das Herzogshaus von Schweidnitz-Jauer, dessen Geschichte mit diesem Winkel des Riesengebirges verbunden ist.
Wo du Bolko III findest
Die Figur steht in Sobieszów, einst eigenständige Stadt, heute Stadtteil von Jelenia Góra, am Fuße des Chojnik. Ein natürlicher Ausgangspunkt für eine der beliebtesten Touren im Riesengebirge: Auf einem markierten Wanderweg erreichst du den Gipfel mit der Burgruine in etwa 40–60 Minuten. Bolko III verbindet den Spaziergang auf dem Szlak Jelonków mit einer echten Bergattraktion.
Burg Chojnik – Legende und Geschichte
Die Ruine des Chojnik ist eines der Wahrzeichen des Hirschberger Tals. Die Burg wurde ab dem 13. Jahrhundert unter den Herzögen von Schweidnitz-Jauer errichtet und ausgebaut; über Jahrhunderte schützte sie die Gegend und die Handelswege. Mit der Burg verbindet sich die Legende der grausamen Fürstin Kunegunda, die ihre Hand jenem Ritter versprach, der zu Pferd die Mauern über dem Abgrund umrunden könne – viele Wagemutige bezahlten den Versuch mit dem Leben. Heute liegt der Berg Chojnik im Riesengebirgs-Nationalpark, und vom Aussichtsturm der Burg reicht der Blick über das ganze Tal bis zur Schneekoppe. Zum Gipfel führen mehrere markierte Wege – der sanfte, gepflasterte rote und der abenteuerliche schwarze durch die Räuberfelsen (Zbójeckie Skały) und den Löchrigen Stein (Dziurawy Kamień).
Was es in der Nähe zu sehen gibt
Sobieszów und das benachbarte Cieplice sind ein reicher Teil des Szlak Jelonków. In der Nähe findest du Lalkarz beim Animationstheater und das Duo Ciepliczanka i Zdrój im Herzen des Kurorts, und höher, im höchstgelegenen Viertel der Stadt, Kubuś in Jagniątków.



Häufige Fragen
Wer hat die Figur Bolko III geschaffen?
Das Hirschlein entwarf und schuf Marcin Znamienkiewicz, Lehrer für Bildhauerei am Zespół Szkół Rzemiosł Artystycznych im. Stanisława Wyspiańskiego in Jelenia Góra.
Woher kommt der Name Bolko III?
Er verweist auf die piastischen Herzöge von Schweidnitz-Jauer, die mit der Burg Chojnik über Sobieszów verbunden sind.
Wo genau steht das Hirschlein?
In Sobieszów, einem Stadtteil von Jelenia Góra, am Fuße des Chojnik, am Aufstiegsweg zur Burg.